Du willst wissen, wie viel Brennholz du für die kommende Heizsaison brauchst – ohne dass du am Ende zu wenig hast oder dein Geld in Holz investierst, das jahrelang ungenutzt im Schuppen liegt. Genau das löst dieser Rechner: Er ermittelt deinen individuellen Jahresbedarf in Raummetern, basierend auf deiner Wohnfläche, dem Dämmstandard deines Hauses, der Holzart und den Monaten, in denen du heizt.
Gib einfach deine Werte ein – das Ergebnis wird sofort angezeigt, ohne Anmeldung, ohne Wartezeit. Nutze die Zahl dann direkt, um bei uns im Ruhrgebiet dein Brennholz anzufragen und dir das passende Angebot zu sichern.
Was ist ein Raummeter? Raummeter, Schüttraummeter und Festmeter erklärt
Beim Brennholzkauf begegnen dir drei verschiedene Maßeinheiten – und wer sie verwechselt, kauft schnell zu wenig oder zahlt zu viel.
| Einheit | Abkürzung | Bedeutung | Umrechnungsfaktor |
|---|---|---|---|
| Raummeter | rm | Gestapeltes Holz in 1 m³ Stapelvolumen (mit Luftzwischenräumen) | 1,0 rm = 0,7 fm = 1,5 srm |
| Festmeter | fm | Reines Holzvolumen ohne Luft – die „echte" Holzmenge | 1,0 fm ≈ 1,4 rm |
| Schüttraummeter | srm | Locker geschüttetes Holz, z. B. im Sack oder Anhänger | 1,0 srm ≈ 0,65 rm |
Faustregel: 1 Raummeter gesägtes, gespaltenes Buchenholz liefert ca. 2.100 kWh Energie – bei einem Wirkungsgrad von 80 % also etwa 1.680 kWh Nutzwärme.
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So rechnet der Rechner: Formel und Annahmen
Raummeter = (Wohnfläche × Energiebedarf/m² × Heizdauer-Faktor × Nutzungsintensität) ÷ Ofenwirkungsgrad ÷ Heizwert der Holzart
Annahmen im Detail:
• Energiebedarf-Basis: 80 kWh/m²/Jahr bei 6 Heizmonaten – entspricht dem typischen Wert für ein teilgedämmtes Haus im Ruhrgebiet (mäßiges Kontinentalklima, milde Winter).
• Dämmfaktor: Altbau (1,8) → Neubau (0,6), angepasst an den Wärmedurchgangskoeffizienten realer Gebäudeklassen.
• Heizdauer-Faktor: Deine eingegebenen Monate ÷ 6 (Referenz: halbes Jahr).
• Nutzungsintensität: Spiegelt wider, welchen Anteil der Heizlast der Ofen übernimmt (0,4 = Zusatzheizung, 1,0 = Hauptheizung).
• Heizwerte (kWh/rm): Buche 2.100 · Eiche 2.000 · Birke 1.800 · Esche/Erle 1.500 · Fichte/Kiefer 1.400 – Mittelwerte für ofenfertig gespaltenes, auf <20 % Restfeuchte getrocknetes Holz.
• Ergebnis wird auf 0,1 rm aufgerundet, um stets auf der sicheren Seite zu liegen.
Welche Holzart lohnt sich für dein Ruhrgebiet-Haus?
Die Wahl der Holzart beeinflusst deinen Bedarf in Raummetern erheblich. Buchenholz ist im Ruhrgebiet die meistgekaufte Sorte – und das aus gutem Grund: Mit rund 2.100 kWh pro Raummeter liefert sie mehr Energie als fast jede andere heimische Holzart. Das Holz brennt gleichmäßig, bildet gute Glut und ist in der Region gut verfügbar.
Eiche liegt knapp dahinter und überzeugt durch besonders lange Brenndauer – ideal für Kaminöfen, die auch über Nacht Wärme abgeben sollen. Birke verbrennt schneller, liefert schöne Flammen und eignet sich gut als Anheizholz oder Mischung.
Weichhölzer wie Fichte oder Kiefer haben einen niedrigeren Heizwert, sind oft günstiger und können gut als Anheizholz oder in gut zugänglichen Kaminöfen mit modernem Brennraum genutzt werden. Für die Hauptlast empfehlen wir im Ruhrgebiet aber immer Hartholz – der Preisunterschied relativiert sich durch den höheren Energieinhalt.
- Beste Energiedichte: Buche, Eiche
- Schnelles Anheizen: Birke, Erle
- Günstig für Mischeinsatz: Fichte, Kiefer
Brennholz richtig lagern – so bleibt dein Vorrat trocken
Das beste Holz nützt nichts, wenn es feucht ist. Feuchtes Holz verbrennt ineffizient, erzeugt mehr Ruß und Feinstaub und kann deinen Kamin langfristig schädigen. Die ideale Restfeuchte für Brennholz liegt unter 20 % – das ist auch die gesetzlich vorgeschriebene Grenze für den Betrieb in modernen Kaminöfen.
Für die Lagerung im Ruhrgebiet gilt: Holz braucht Luft, kein Dach und vor allem keinen direkten Bodenkontakt. Lagere deine Raummeter auf Paletten oder einem Holzrost, schütze sie oben mit einem Dach oder einer Plane, aber lasse die Seiten offen. So kann Feuchtigkeit entweichen, ohne dass Regen eindringt.
Frisch geschlagenes oder gesägtes Holz mit einer Restfeuchte über 30 % sollte mindestens eine, besser zwei Heizsaisons trocknen, bevor du es verwendest. Kaufe daher immer „ofenfertiges" oder „kaminfertig getrocknetes" Holz, wenn du es sofort einsetzen möchtest – das liefern wir im Ruhrgebiet standardmäßig.
Wie viel Brennholz kaufe ich auf Vorrat?
Eine häufige Frage: Sollte ich nur meinen Jahresbedarf kaufen oder mehr? Die Antwort hängt vor allem von deinen Lagerkapazitäten ab. Grundsätzlich gilt: Wer Platz hat, kauft besser 10–20 % mehr als errechnet. Gründe dafür:
- Kältere Winter als erwartet können den Verbrauch deutlich erhöhen.
- Holz, das ein weiteres Jahr trocknet, verbrennt effizienter und liefert mehr Nutzwärme.
- Mengenrabatte bei größeren Bestellungen reduzieren den Preis pro Raummeter spürbar.
- Lieferengpässe im Herbst – die Hochsaison – werden vermieden.
Für einen typischen Haushalt im Ruhrgebiet mit 100 m² und Buchenholz als Ergänzungsheizung ergibt sich ein Richtwert von etwa 4–5 Raummetern. Mit Puffer empfehlen wir 5–6 rm zu bestellen.
Brennholz bestellen im Ruhrgebiet: Was du wissen solltest
Im Ruhrgebiet gibt es keine eigene nennenswerte Forstwirtschaft – das Holz kommt aus dem Sauerland, dem Bergischen Land und den umliegenden Mittelgebirgen. Das bedeutet, dass Lieferzeiten und Preise stark saisonal schwanken. Die günstigste Zeit zum Bestellen ist März bis Mai, bevor die Herbstnachfrage einsetzt.
Beim Kauf solltest du immer nach folgenden Angaben fragen: Restfeuchte (idealerweise mit Messprotokoll), Schnittstärke (25 cm für kleine Öfen, 33 cm oder 50 cm für größere), ob das Holz gespalten oder ungespalten geliefert wird, und ob die Lieferung inklusive Abladen ist.
Wir liefern ins gesamte Ruhrgebiet – von Duisburg über Essen und Bochum bis Dortmund und Hamm. Zur Startseite und Übersicht unserer Liefergebiete.
Kaminofen-Effizienz: Wie viel Heizwert kommt wirklich an?
Der Wirkungsgrad deines Ofens bestimmt entscheidend, wie viel der im Holz gespeicherten Energie als Nutzwärme in deinem Raum ankommt. Ein offener Kamin hat einen Wirkungsgrad von nur etwa 20–40 % – der Großteil der Wärme entweicht durch den Schornstein. Ein moderner Kaminofen mit CE-Kennzeichnung erreicht dagegen 80–92 %.
Das bedeutet konkret: Wer von einem offenen Kamin auf einen modernen Kaminofen umstellt, kann seinen Brennholzverbrauch um bis zu 50 % reduzieren – ohne Abstriche beim Heizerlebnis. Achte beim Kauf eines neuen Ofens auf das Umweltzeichen Blauer Engel und eine Nennwärmeleistung, die zur Raumgröße passt.
Unser Rechner berücksichtigt den Wirkungsgrad direkt in der Berechnung – wähle deinen Ofentyp realistisch aus, um keine falschen Bedarfsmengen zu erhalten.
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Häufige Fragen
Wie viel Brennholz brauche ich für 100 m²?
Für ein durchschnittlich gedämmtes Haus mit 100 m² Wohnfläche und einer Heizsaison von etwa 6 Monaten rechnet man grob mit 4–6 Raummetern Buchenholz pro Jahr. Entscheidend sind der Dämmstandard, die Außentemperaturen im Ruhrgebiet und ob Holz als Haupt- oder Zusatzheizung genutzt wird. Unser Rechner oben berücksichtigt all diese Faktoren automatisch.
Was kostet ein Raummeter Buche im Ruhrgebiet?
Ein Raummeter ofenfertig gesägtes und gespaltenes Buchenholz kostet im Ruhrgebiet aktuell zwischen 90 und 130 Euro, je nach Liefermenge und Anbieter. Bei größeren Mengen ab 5 Raummetern sind häufig Mengenrabatte möglich. Frag uns gerne direkt über das Kontaktformular nach einem aktuellen Angebot für deine Region.
Was ist der Unterschied zwischen Raummeter, Schüttraummeter und Festmeter?
Ein Raummeter (rm) beschreibt gestapeltes Holz in einem Kubikmeter Stapelvolumen – inklusive der Luftzwischenräume. Ein Festmeter (fm) ist reines Holzvolumen ohne Luft und entspricht etwa 1,4 Raummetern. Ein Schüttraummeter (srm) ist locker geschüttetes Holz und entspricht nur etwa 0,65–0,70 Raummetern. Beim Kauf immer nachfragen, welche Einheit gemeint ist.
Welche Holzart hat den höchsten Heizwert?
Harthölzer wie Buche und Eiche liefern mit rund 2.100 kWh pro Raummeter deutlich mehr Energie als Weichhölzer wie Fichte oder Kiefer (ca. 1.400 kWh). Für den Kaminofen im Ruhrgebiet ist Buchenholz die meistempfohlene Wahl: guter Heizwert, angenehmes Brennverhalten und gute Verfügbarkeit.
Wie lange muss Brennholz trocknen, bevor ich es verwenden kann?
Frisch geschlagenes Holz hat eine Restfeuchte von 50–60 % und muss erst trocknen. Richtig gelagert – trocken, luftig, mit Dach – erreicht Laubholz nach etwa 2 Jahren eine Restfeuchte unter 20 %, die für einen effizienten und schadstoffarmen Abbrand nötig ist. Ofenfertiges Holz vom Händler ist bereits trocken und sofort einsetzbar.
Kann ich Brennholz ins Ruhrgebiet liefern lassen?
Ja, viele Anbieter im Ruhrgebiet liefern direkt auf den Hof oder in den Keller – meist ab einer Mindestmenge von 2–3 Raummetern. Die Liefergebiete umfassen in der Regel Dortmund, Essen, Bochum, Gelsenkirchen, Herne, Recklinghausen und umliegende Städte. Nutze das Kontaktformular weiter unten, um Verfügbarkeit und Lieferkosten für deinen genauen Standort zu erfragen.
Die Brennholz Ruhrgebiet Redaktion recherchiert und schreibt alle Ratgeber auf diesem Portal – von der richtigen Holzart über Lagerung und Trocknung bis zu fairen Preisen im Revier. Grundlage sind öffentliche Fachquellen wie Umweltbundesamt, TFZ und Wald und Holz NRW; die wichtigsten Kennzahlen samt Belegen stehen auf unserer Seite Daten & Fakten. Wie wir arbeiten und uns finanzieren, erklären wir transparent auf der Seite Über uns.